
Der SACHON Verlag hat Baumit mit dem SACHON TOP BRAND 2026 Award ausgezeichnet. Die Ehrung fand im Rahmen der Jubiläumsausgabe zum 75-jährigen Bestehen des Fachmagazins MALER UND LACKIERERMEISTER statt.
Der Award steht für Marken, die dem Maler- und Lackiererhandwerk langfristig als zuverlässige Partner zur Seite stehen. Die Auszeichnung nahmen die beiden Geschäftsführer Robert Fritzsche und Georg Bursik am Standort in Bad Hindelang entgegen. Überreicht wurde sie von Chef-Redakteurin Kyra Kutter und Sales Managerin Josefine Rohde.
Das vollständige Interview mit Robert Fritzsche und Georg Bursik ist in der Septemberausgabe 2026 des MALER UND LACKIERERMEISTER erschienen und wird im Folgenden wiedergegeben.
Baumit bedankt sich beim SACHON Verlag für die Auszeichnung sowie bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die täglich dazu beitragen, die Marke weiterzuentwickeln und das Vertrauen des Handwerks zu stärken.
Robert Fritzsche: Baumit ist eine dynamische und innovative Marke, die gleichzeitig für Verlässlichkeit, Kompetenz und Partnerschaft steht. Gerade das partnerschaftliche Miteinander ist für uns ein zentraler Wert. Wir möchten unseren Kunden auf Augenhöhe begegnen und sie nicht nur mit Produkten, sondern mit echten Lösungen unterstützen. Diese Haltung prägt unser tägliches Handeln – sowohl intern als auch im Umgang mit unseren Partnern im Handwerk.
Georg Bursik: Die Marke Baumit entstand 1988 aus einer Kooperation zweier österreichischer Familienunternehmen. Damals entschied man sich bewusst dafür, eine gemeinsame Marke aufzubauen – ein ungewöhnlicher Schritt in einer Zeit, in der Trockenbaustoffe meist namenlos in Papiersäcken verkauft wurden.
Den Namen und das Erscheinungsbild entwickelte eine österreichische Agentur. Der Designer hinter dem bekannten roten Baumit- Logo heißt Joey Bian und lebt heute in Miami Beach. Das markante rote Quadrat war ursprünglich nur für ein einzelnes Produkt vorgesehen, entwickelte sich jedoch schnell zum Markenzeichen des gesamten Unternehmens. Bis heute wurde das Corporate Design bewusst nur behutsam weiterentwickelt – die Wiedererkennbarkeit der Marke hat einen hohen Stellenwert.
Bursik: Unser Anspruch ist seit jeher ein sehr hoher Qualitätsstandard. Gleichzeitig stehen wir für Verlässlichkeit, Kompetenz und ein partnerschaftliches Miteinander. Uns geht es nicht darum, lediglich Produkte zu verkaufen – wir möchten unseren Kunden auf der Baustelle konkrete Lösungen bieten.
Die ursprüngliche Philosophie von Baumit gilt bis heute: Wir wollen dem Verarbeiter die Arbeit so einfach wie möglich machen. Genau aus diesem Gedanken heraus entstanden beispielsweise gebrauchsfertige beziehungsweise leicht anzumischende Produkte, die den Arbeitsalltag erleichtern.
Fritzsche: Seit diesem Jahr spiegelt auch unser überarbeitetes Corporate Design diese Werte noch stärker wider. Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam besser“ rücken Partnerschaft und Vertrauen noch deutlicher in den Mittelpunkt. Diese Ausrichtung basiert auf umfangreichen Befragungen von Kunden und Mitarbeitern und ist weit mehr als ein Werbeslogan – sie beschreibt unseren Anspruch an die tägliche Zusammenarbeit.
Darüber hinaus spielen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit für uns eine immer größere Rolle. Nachhaltigkeit bedeutet für uns vor allem langlebige Lösungen. Gebäude müssen möglichst lange genutzt und gleichzeitig energieeffizient betrieben werden können. Entscheidend ist deshalb das Zusammenspiel hochwertiger Baustoffe, einer leistungsfähigen Gebäudehülle und moderner Technik.
Bursik: Ein wesentlicher Vorteil ist die Produktbreite. Baumit bietet Lösungen vom Trockenmörtel über Fassadensysteme bis hin zu hochwertigen Innenfarben. Diese Vielfalt ermöglicht es dem Handwerk, für nahezu jede Anwendung auf ein abgestimmtes System zurückzugreifen.
Ebenso wichtig ist unser Innovationsverständnis. Wir entwickeln keine neuen Produkte, nur um Neuheiten präsentieren zu können. Jede Innovation muss dem Verarbeiter einen echten Mehrwert bieten – sei es durch eine einfachere Verarbeitung, mehr Sicherheit oder höhere Effizienz auf der Baustelle.
Fritzsche: Ein weiterer Pluspunkt sind unsere Mitarbeiter. Viele Kolleginnen und Kollegen begleiten Baumit seit Jahrzehnten und bringen einen enormen Erfahrungsschatz mit. Dieses Wissen, kombiniert mit einem generationsübergreifenden Team, sorgt für Kontinuität und hohe Beratungskompetenz. Gleichzeitig fühlen wir uns sowohl im Neubau als auch in der Sanierung zuhause und bieten mineralische wie pastöse Systeme aus einer Hand. Diese Breite macht Baumit zu einem verlässlichen Partner für das Malerund Lackiererhandwerk.
Fritzsche: Eine Marke bleibt nicht allein durch ihr Alter jung, sondern vor allem durch ihre Einstellung. Deshalb investieren wir kontinuierlich in die Weiterentwicklung unserer Produkte und Prozesse. Unser Ziel ist es, die Arbeit auf der Baustelle immer einfacher und effizienter zu machen. Dazu gehört beispielsweise, die maschinelle Verarbeitung weiter voranzutreiben. Automatisierung wird im Bauwesen künftig eine immer größere Rolle spielen – auch wenn viele Verarbeiter neuen Technologien zunächst zurückhaltend begegnen. Gleichzeitig legen wir großen Wert darauf, dass unsere Produkte möglichst unkompliziert in der Anwendung sind und auch unter unterschiedlichen Bedingungen zuverlässig funktionieren.
Bursik: Ein weiterer Faktor ist unsere internationale Ausrichtung. Als international tätiges Unternehmen profitieren wir vom intensiven Austausch zwischen den einzelnen Ländern. Innovationen, die sich in einem Markt bewähren, können häufig auch in anderen Regionen erfolgreich eingesetzt werden. Dieser kontinuierliche Wissenstransfer hält unsere Marke lebendig und zukunftsorientiert.
Fritzsche: Fachmedien spielen für uns eine wichtige Rolle, weil sie den direkten Zugang zur Zielgruppe ermöglichen. Gerade der MALER und LACKIERERMEISTER erreicht die Betriebe, mit denen wir täglich zusammenarbeiten, und schafft eine Plattform für den fachlichen Austausch.
Besonders schätzen wir die Verbindung aus Print- und Onlineangeboten sowie die Bereitschaft, gemeinsam neue Projekte anzustoßen. Aktionen wie die Auszeichnung junger Handwerker zeigen, wie wichtig es ist, nah an der Praxis zu bleiben und den Nachwuchs sichtbar zu machen.
Grundsätzlich lebt eine erfolgreiche Zusammenarbeit vom offenen Dialog. Nur wenn Hersteller, Fachmedien und Handwerk miteinander im Gespräch bleiben, können aktuelle Herausforderungen gemeinsam gelöst werden. (kk)